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Forschung und Entwicklung

So gestalten wir das Bauwesen von morgen

Blick in die Zukunft

Forschung und Entwicklung

Möchten Sie wissen, wie es in Zukunft mit BIM weitergeht? Als begeisterte Forscher sind wir dabei, wenn es gilt, den digitalen Planungsprozess von Bauwerken in all seinen Facetten zu verbessern.

Immer im Fokus: Anwendung und Weiterentwicklung

Der BIM-Ansatz bietet ein enormes Entwicklungspotential für die Realisierung moderner Bauwerke und für die Bewältigung der zunehmend steigenden Anforderungen durch die Komplexität heutiger Bauaufgaben. Der bereits heute erreichte Stand ist nach unserer Überzeugung ein erster wichtiger Schritt hin zu einer neuen Art der Zusammenarbeit im Bauwesen basierend auf der BIM-Methode. Die AEC3 Deutschland GmbH hat bereits an zahlreichen Forschungsprojekten mitgewirkt und ist auch zukünftig daran interessiert, gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung an zukunftsweisenden Themen zu arbeiten.

Wie die Zukunft der BIM-Methode aussehen wird? Wir bringen uns aktiv mit ein, um das gemeinsam mit unseren Partnern aus Industrie und Forschung herauszufinden.

Unsere Kompetenzen und Forschungsziele

Planungsprozesse und Datenanforderungen

AEC3 war maßgeblich an der Erstellung vieler IDM (Information Delivery Manual) und MVD (Model View Definition) Standards beteiligt, die das Erfassen von Planungsabläufen sowie deren Abbildung auf ein passendes BIM-Datenaustauschformat ermöglichen. Dieser Ansatz ist darauf ausgelegt, Anwendern, Softwarearchitekten und Entwicklern einen gemeinsamen Zugang zu BIM zu bieten. Mit der zunehmenden Verbesserung der Spezifikationen, der Werkzeuge sowie der Bereitstellung von Inhalten wird in Zukunft der Bedarf nach einer intelligenten Verwaltung, Nutzung und Weiterentwicklung dieser Information wachsen. Hierbei stellen sich vermehrt Fragen hinsichtlich der allgemeinen Verfügbarkeit dieser Art von Informationen sowie geeigneter Anwendungen und Analysefunktionen.

Qualitätssicherung und Validierung

Das Zusammenführen verschiedener Fachinformationen in einem gemeinsamen Datenmodell bietet die ideale Voraussetzung für das Entdecken von Planungsfehlern. Das damit verbundene Potential wurde bereits vor über zehn Jahren bei der Beteiligung an dem Corenet-Projekt in Singapur deutlich. Seitdem hat sich AEC3 kontinuierlich mit diesem Thema beschäftigt und Lösungen zu wichtigen Fragestellungen wie beispielsweise der nachvollziehbaren Formalisierung von Regeln oder Zertifizierung von Software mitentwickelt. Es ist bereits heute deutlich erkennbar, dass die Qualitätssicherung der Planungsdaten eines der wichtigsten Argumente für den Einsatz offener BIM-Standards sein wird. Die Verknüpfung mit Planungsprozessen ist ein nächster logischer Schritt, der schließlich zu einer neuen Qualität des Projektmanagements führen kann.

Datenverwaltung und kooperative Zusammenarbeit

Die zentrale Verwaltung von Projektdaten ist in der Softwareentwicklung und im Maschinenbau bereits gängige Praxis. Mittlerweile sind kommerzielle Lösungen auch im Bauwesen erhältlich, die zusätzliche Anforderungen an das IFC-Datenmodell stellen und beispielsweise mit dem BIM-Collaboration-Format (BCF) bereits Einzug in die buildingSMART-Standards gefunden haben. Bisher ungelöste Probleme sind beispielsweise die Dokumentation von Änderungen, das Konsolidieren divergierender Planungsstände oder das Verwalten von Zugriffsrechten. Auch hier ist die Verknüpfung mit Planungsprozessen ein nächster logischer Schritt zu einer besseren Koordinierung und Steuerung der Planungsabläufe.

Wissensmanagement

Mit jedem Projekt werden neue Erfahrungen gesammelt, die wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Projekte liefern können. Wünschenswert wäre, dass solche Erfahrungen in auswertbarer Form verfügbar und für die Weiterentwicklung von BIM nutzbar sind. Diese Zielsetzung scheitert momentan an der Tatsache, dass nur relativ wenige Informationen in einer auswertbaren Form vorliegen. Gleichzeitig entstehen immer mehr neue Spezifikationen und Vorlagen, die die Projektarbeit unterstützen können. Es wird daher zunehmend wichtig, relevante Informationen dem Nutzer gefiltert zugänglich zu machen und ihn bei der Projektarbeit zu unterstützen. Diesbezüglich ist beispielsweise zu untersuchen, ob Ontologien eine adäquate Form der Wissensrepräsentation sein können.

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